So weit ging Fleur für ein Glas Erdnussbutter...
Alarm
Die Regierung schlägt Alarm: Code Gelb, Orange und später sogar Rot. „Ja, logisch, meine Erdnussbutter ist leer, Grund zur Panik“, dachte Erdnussbutter-Chefin Fleur. Die Meldungen waren eigentlich für Sturm Eunice bestimmt. Der Sturm, der im Februar 2022 erheblichen Schaden anrichtete. Jedem wurde geraten, drinnen zu bleiben, aber Fleur wusste es besser. Im Pindakaaswinkel in Amsterdam wartete eine Bestellung auf sie, also machte sie sich auf den Weg. 40 Minuten lang vorsichtig mit dem Fahrrad. Alles verlief reibungslos und bald hatte sie ihre Erdnussbutter in den Händen. Sie blieb noch eine Weile zum Plaudern, bevor sie zurückfuhr. Da bemerkte Fleur, dass es doch etwas stärker zu wehen begonnen hatte.
Der Rückweg
Dieser Rückweg ist eine Aktion, bei der Fleur immer noch denkt: „Warum habe ich das getan?“ Mit Angst um ihr eigenes Leben trotzte sie dem Wetter mit dem Fahrrad an der Hand, dicht an den Häusern entlang. Beim Überqueren war der Wind so stark, dass ihr Fahrrad mehrmals in die Luft ging. Die beiden Gläser Erdnussbutter hielt sie derweil fest: „Lieber mein Fahrrad weg als die Gläser Erdnussbutter, für die ich mein Leben riskiere.“ Zuhause angekommen, musste Fleur noch vom Nervenkitzel zittern. Während sie eine Träne wegwischte, kam der Notruf auf ihrem Telefon an: „Bleiben Sie drinnen!“

